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Potsdamer Schülerfirma zur besten Brandenburgs gekürt

Die Schülerfirma ZweiWegGlas von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam ist im JUNIOR-Landeswettbewerb als bestes JUNIOR-Unternehmen Brandenburgs ausgezeichnet worden und kämpft am 21. Juni beim Bundeswettbewerb darum, Deutschlands beste Schülerfirma zu werden. Das teilte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützige GmbH mit, die den Wettbewerb ausrichtet. ZweiWegGlas setzte sich bei dem virtuellen Event am vergangenen Freitag demnach mit ihrem Produkt – nachhaltig hergestellte Lampen aus Einweggläsern – gegen die vier anderen Finalisten durch. Bewertet worden seien die Firmen für ihr Gesamtkonzept. Dazu mussten sie in vier Kategorien überzeugen: Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation. Auf Platz drei landete FlowerFlame ebenfalls von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule, mit der Idee von handgefertigten Pflanzenkästen für zu Hause. Die JUNIOR-Programme werden vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Quelle: pnn.de, 10.05.2022

 

Gründergeist: Lenné-Gesamtschule rockt Landesentscheid und holt 1. und 3. Platz

Brandenburgs beste Schülerfirma kommt aus Potsdam. Das JUNIOR Unternehmen ZweiWegGlas konnte sich am letzten Freitag beim digitalen Landesentscheid durchsetzen. Die Schüler der Lenné-Gesamtschule produzieren nachhaltige Decken-, Tisch- und Öllampen aus Einwegglas sowie Petroleumlampen als Standversion aus Glühlampen. Sie vertreten Brandenburg nun am 21. Juni beim Bundeswettbewerb in Köln. Mehr Infos und zum Shop: [https://zweiwegglas.lenne-schule.de].

Dritter im Landesentscheid wurde eine weitere Schülerfirma der Lenné-Gesamtschule. Das JUNIOR Unternehmen Flower Flame produziert nachhaltige Pflanzenkästen und recycelte Kerzen. Mehr Infos und zum Shop: [https://flowerflame.lenne-schule.de/].

 

Potsdamer Schülerfirma “ZweiWegGlas” steht für Brandenburg im Bundeswettbewerb

 

Lampen aus alten Glühbirnen und Flaschen. Das ist die Idee, die Brandenburg in dem Wettbewerb um das beste JUNIOR-Unternehmen Deutschlands vertreten wird.

Potsdam. „ZweiWegGlas“ hat als erste Schülerfirma der Peter-Joseph-Lenné Gesamtschule den Junior-Landeswettbewerb Brandenburg am 6. Mai gewonnen, jetzt sind sie qualifiziert, Ende Juni in Köln am Bundeswettbewerb teilzunehmen. Die Idee der Firma ist es, aus Altglas wie Flaschen oder Glühbirnen Lampen zu produzieren. Damit konnten sich die 13 Mitglieder der Firma gegen vier weitere Schülerfirmen aus Brandenburg durchsetzen. Die Geschäftsführung, das Marketing, die Buchhaltung und die Produktion, alles wird von den Schülern der 12. Klasse erledigt.

„FlowerFlame“, ihre Partnerfirma, belegte den dritten Platz. Beide Firmen sind im Zuge des gleichen Projektes entstanden. Die Peter-Joseph-Lenné Gesamtschule arbeitet schon seit einigen Jahren mit Junior zusammen und die Mitglieder von „ZweiWegGlas“ schätzen die ihnen angebotene Unterstützung sehr. Junior stellt Kurse und allgemeine Hilfe für Schüler bereit, die ein eigenes Start-Up gründen wollen. Dieses Jahr hat „ZweiWegGlas“ als erstes für ihre Schule den Sieg nach Hause gebracht. Jetzt sind sie in der nächsten Runde, die im Juni in Köln stattfinden wird. Im Bundeswettbewerb werden alle Sieger der Landeswettbewerbe gegeneinander antreten. Der Gewinner des Bundeswettbewerbes wird für Deutschland im Europawettbewerb stehen. Die Reisen zahlt der Veranstalter.

 

Der erste Großauftrag kam von einer Apotheke

Die Idee nahm Gestalt an, als Lukas Trolda, mittlerweile Stellvertretender Geschäftsführer, die liegen gebliebenen Glühbirnen von seinem Vater sah. Dank der Erfahrung, die er als Sohn eines Elektronikers gesammelt hat, wusste er, dass die Glühbirnen hohe Temperaturen aushalten können, und konnte die Glühbirne aufbohren. Mit etwas Petroleum und einem Docht war die erste Lampe geschaffen. Danach entwickelten die Mitglieder neue Ideen. Emily Moltmanns Vater, der in der Gastronomie arbeitet, hatte immer wieder Glasflaschen über und so wurden auch diese schnell mit in die Produktion mit aufgenommen. Heute sind neun Grunddesigns bestellbar, wenn gewünscht mit individueller Gravur. Der erste Großauftrag kahm schon im Oktober 2021 rein, nur zwei Monate nach der Gründung. 250 Petroleumlampen für eine Apothekenkette, unter der Produktion mussten die Herbstferien leiden. Die Zwölftklässler haben nur anderthalb Stunden in der Schulzeit für den Wochenbericht und die Produktionen, das heißt sie müssen, je nach Auftragslage, ihre Freizeit mit der Herstellung ihrer Ware verbringen, bei einem Stundenlohn von etwa 50 ct. Doch sie erklären, dass sie dies gerne tun, immerhin ist es ihre Firma.
Um am Anfang ihr Projekt zu finanzieren, verkauften die Mitglieder 61 Anteilscheine. So haben sie ihr Startkapital gesichert, denn obwohl fast alle Materialien Überbleibsel sind, die sonst weggeschmissen worden wären, müssen die Lampen mit Elektronik sowie Petroleum ausgestattet werden. Am Ende sollte sich die Firma, nach dem Abitur der Mitglieder, auflösen, werden alle Anteilsbesitzer ausgezahlt. Das ist dieselbe Funktionsweise wie bei Aktien, nur in kleinerem Rahmen.

Genau um diese Art der Wissensvermittlung geht es bei JUNIOR, ein eigenes Erfahren von Gründung bis zur Führung eines eigenen Unternehmens. Wenn junge Menschen bereits in der Schule selbst erforschen können, wie Wirtschaft und eine Firma zu führen funktioniert, fördert das die Eigenständigkeit und das Verständnis für Problemlösungen enorm. Es ist eine Investition in die nahe Zukunft.

Top 3 beim Bundesfinale ist das Ziel

Auch die Mitglieder von „ZweiWegGlas“ schauen nun in die Zukunft. Die Vorbereitungen für den Bundeswettbewerb laufen an, sie versuchen im Auge zu behalten wer ihre Konkurrenten sein werden und arbeiten an neuen Designs. Sie hoffen unter die drei besten zu kommen. Was mit der Firma nach dem Schulabschluss der Mitglieder passiert, ist noch nicht entschieden. Es ist möglich die Firma weiterzuführen, aber üblicherweise werden Schülerfirmen nach dem Abitur aufgelöst.

Ob die Schüler in der Zukunft auch in diesen Branchen arbeitet werden ist Ihnen selbst noch nicht klar, aber einige können es sich auf jeden Fall vorstellen, andere sind sich jetzt sehr sicher nie ein Start-Up gründen zu wollen. Doch alle sind dankbar für die Möglichkeit, sie können viel aus diesem Projekt mitnehmen und freuen sich über die Erfahrungen, die sie machen durften und noch machen werden.

Von Mara Bubel

 Quelle: maz-online.de, 13.05.2022
 

Brandenburgs beste Schülerfirma heißt ZweiWegGlas

Nachhaltig hergestellte Lampen aus Einweggläsern – damit hat das JUNIOR Unternehmen „ZweiWegGlas“ am 06. Mai, beim digitalen Landesentscheid in Brandenburg, den Titel gewonnen. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und vertretern. ZweiWegGlas vertritt Brandenburg im Juni beim Bundeswettbewerb, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim JUNIOR Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet wird das Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren zu begeistern. In Brandenburg hatten sich fünf JUNIOR Schülerfirmen für den Wettbewerb qualifiziert.

Beim virtuellen Event setzte sich ZweiWegGlas von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam gegen die anderen Finalistinnen und Finalisten durch. „Für den Bundeswettbewerb setzen wir uns jetzt nochmal zusammen und schauen, ob wir noch Potenzial sowohl bei den Designs als auch beim Marketing ausschöpfen können“, sagt Emily Moltmann von ZweiWegGlas. „Das JUNIOR-Jahr hat uns auf jeden Fall einiges im Bereich der Selbstständigkeit und des Gründertums gelehrt“, so Moltmann. Der Sieg qualifiziert die Jugendlichen für die Teilnahme beim Bundeswettbewerb am 21. Juni 2022 in Köln. 

Auf dem zweiten Platz landete die JUNIOR Schülerfirma „RhinoJuice“ vom F.F. Runge Gymnasium Oranienburg. Die Geschäftsidee: Direktsaft aus nachhaltig erworbenen Früchten. Über Platz drei freute sich das JUNIOR Unternehmen „FlowerFlame“ von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam mit der Idee von handgefertigten Pflanzenkästen für zu Hause. 

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen fand der Wettbewerb virtuell statt. Um für Interaktion zu sorgen, gab es viele Möglichkeiten zum Austausch und Kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler sprachen live mit der Jury, präsentierten ihre Unternehmen und feierten am Ende des Tages gemeinsam Erfolge. Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim JUNIOR Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet wird das Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren zu begeistern. In Brandenburg hatten sich fünf JUNIOR Schülerfirmen für den Wettbewerb qualifiziert.

FÖRDERUNG IN BRANDENBURG

Die JUNIOR Programme werden in Brandenburg durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und durch die FOM-Hochschule für Oekonomie & Management (Berlin) sowie SCHULEWIRTSCHAFT Berlin Brandenburg unterstützt. 

ÜBER DIE JUNIOR SCHÜLERFIRMENPROGRAMME

Wie schafft man es, Jugendlichen das komplexe Thema Wirtschaft realitätsnah zugänglich zu machen? Ganz einfach, man lässt sie ein eigenes Unternehmen gründen. In unseren bundesweiten JUNIOR Schülerfirmenprogrammen werden Schülerinnen und Schüler zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Im Sinne von “Learning by doing” entwickeln Schülerinnen und Schüler verschiedenster Schulformen eine eigene Geschäftsidee und setzen diese nach der Gründung einer Schülerfirma um. Wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung greifen die Jugendlichen selbstständig auf und gestalten diese aktiv mit. Sie erproben im Team unternehmerisches Handeln und lernen, verantwortlich Entscheidungen zu treffen. So werden wichtige Kompetenzen gestärkt, die Jugendliche fit für die Zukunft machen. JUNIOR bietet verschiedene Programme an, die unterschiedlich komplex ausgestaltet sind und sich an verschiedene Altersstufen richten. 

Weitere Informationen finden Sie auf www.junior-programme.de

DIE IW JUNIOR GEMEINNÜTZIGE GMBH: EMPOWERING YOUTH

Seit 1994 bringen wir als IW JUNIOR gGmbH Entrepreneurship Education in die Schulen. Wir machen wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erlebbar, begeistern für Wirtschaftsthemen, vermitteln Grundprinzipien unternehmerischen Denkens und Handelns, fördern die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen und zeigen unternehmerische Selbstständigkeit als berufliche Chance auf. Wir befähigen und bestärken Jugendliche, ihre Zukunft mit unternehmerischem Mindset aktiv und mutig zu gestalten. Dabei eröffnen wir Perspektiven, indem wir frühzeitig zur Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler beitragen – und sie dazu motivieren, Verantwortung zu übernehmen. 

Unsere bundesweiten JUNIOR Schülerfirmenprogramme leisten hier einen wichtigen Anteil. Mit unserem breiten Angebotsportfolio vermitteln wir Wissen, entfalten Potenziale als Unternehmerinnen und Unternehmer, schaffen Netzwerke und wirken so auf die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen – ganz nach unserem Motto „Learn, Create, Connect, Effect!“ 

Weitere Informationen finden Sie auf www.iwjunior.de

Quelle: osftv.de, 09.05.2022

 

Potsdamer Schülerfirma zur besten Brandenburgs gekürt

Die Schülerfirma ZweiWegGlas von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam ist im JUNIOR-Landeswettbewerb als bestes JUNIOR-Unternehmen Brandenburgs ausgezeichnet worden und kämpft am 21. Juni beim Bundeswettbewerb darum, Deutschlands beste Schülerfirma zu werden. Das teilte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützige GmbH mit, die den Wettbewerb ausrichtet. ZweiWegGlas setzte sich bei dem virtuellen Event am vergangenen Freitag demnach mit ihrem Produkt – nachhaltig hergestellte Lampen aus Einweggläsern – gegen die vier anderen Finalisten durch. Bewertet worden seien die Firmen für ihr Gesamtkonzept. Dazu mussten sie in vier Kategorien überzeugen: Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation. Auf Platz drei landete FlowerFlame ebenfalls von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule, mit der Idee von handgefertigten Pflanzenkästen für zu Hause. Die JUNIOR-Programme werden vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Quelle: pnn.de, 10.05.2022

 

Brandenburgs beste Schülerfirma heißt ZweiWegGlas

Nachhaltig hergestellte Lampen aus Einweggläsern – damit hat das JUNIOR Unternehmen „ZweiWegGlas“ am 06. Mai, beim digitalen Landesentscheid in Brandenburg, den Titel gewonnen. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten die Jury aus Bildungs- und Wirtschaftsvertreterinnen und vertretern. ZweiWegGlas vertritt Brandenburg im Juni beim Bundeswettbewerb, wenn Deutschlands beste Schülerfirma gekürt wird.

Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim JUNIOR Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet wird das Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren zu begeistern. In Brandenburg hatten sich fünf JUNIOR Schülerfirmen für den Wettbewerb qualifiziert.

Beim virtuellen Event setzte sich ZweiWegGlas von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam gegen die anderen Finalistinnen und Finalisten durch. „Für den Bundeswettbewerb setzen wir uns jetzt nochmal zusammen und schauen, ob wir noch Potenzial sowohl bei den Designs als auch beim Marketing ausschöpfen können“, sagt Emily Moltmann von ZweiWegGlas. „Das JUNIOR-Jahr hat uns auf jeden Fall einiges im Bereich der Selbstständigkeit und des Gründertums gelehrt“, so Moltmann. Der Sieg qualifiziert die Jugendlichen für die Teilnahme beim Bundeswettbewerb am 21. Juni 2022 in Köln. 

Auf dem zweiten Platz landete die JUNIOR Schülerfirma „RhinoJuice“ vom F.F. Runge Gymnasium Oranienburg. Die Geschäftsidee: Direktsaft aus nachhaltig erworbenen Früchten. Über Platz drei freute sich das JUNIOR Unternehmen „FlowerFlame“ von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam mit der Idee von handgefertigten Pflanzenkästen für zu Hause. 

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen fand der Wettbewerb virtuell statt. Um für Interaktion zu sorgen, gab es viele Möglichkeiten zum Austausch und Kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler sprachen live mit der Jury, präsentierten ihre Unternehmen und feierten am Ende des Tages gemeinsam Erfolge. Geschäftsidee und -bericht, Jury-Interview und Videopräsentation – beim JUNIOR Landeswettbewerb werden die Schülerfirmen in diesen vier Kategorien bewertet. Ausgezeichnet wird das Unternehmen mit dem stimmigsten Gesamtkonzept. Dazu zählt auch der Entwicklungsprozess der Jugendlichen, ihr Umgang mit Herausforderungen im Team und die Fähigkeit, potenzielle Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren zu begeistern. In Brandenburg hatten sich fünf JUNIOR Schülerfirmen für den Wettbewerb qualifiziert.

FÖRDERUNG IN BRANDENBURG

Die JUNIOR Programme werden in Brandenburg durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und durch die FOM-Hochschule für Oekonomie & Management (Berlin) sowie SCHULEWIRTSCHAFT Berlin Brandenburg unterstützt. 

ÜBER DIE JUNIOR SCHÜLERFIRMENPROGRAMME

Wie schafft man es, Jugendlichen das komplexe Thema Wirtschaft realitätsnah zugänglich zu machen? Ganz einfach, man lässt sie ein eigenes Unternehmen gründen. In unseren bundesweiten JUNIOR Schülerfirmenprogrammen werden Schülerinnen und Schüler zu Unternehmerinnen und Unternehmern. Im Sinne von “Learning by doing” entwickeln Schülerinnen und Schüler verschiedenster Schulformen eine eigene Geschäftsidee und setzen diese nach der Gründung einer Schülerfirma um. Wichtige Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung greifen die Jugendlichen selbstständig auf und gestalten diese aktiv mit. Sie erproben im Team unternehmerisches Handeln und lernen, verantwortlich Entscheidungen zu treffen. So werden wichtige Kompetenzen gestärkt, die Jugendliche fit für die Zukunft machen. JUNIOR bietet verschiedene Programme an, die unterschiedlich komplex ausgestaltet sind und sich an verschiedene Altersstufen richten. 

Weitere Informationen finden Sie auf www.junior-programme.de

DIE IW JUNIOR GEMEINNÜTZIGE GMBH: EMPOWERING YOUTH

Seit 1994 bringen wir als IW JUNIOR gGmbH Entrepreneurship Education in die Schulen. Wir machen wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erlebbar, begeistern für Wirtschaftsthemen, vermitteln Grundprinzipien unternehmerischen Denkens und Handelns, fördern die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen und zeigen unternehmerische Selbstständigkeit als berufliche Chance auf. Wir befähigen und bestärken Jugendliche, ihre Zukunft mit unternehmerischem Mindset aktiv und mutig zu gestalten. Dabei eröffnen wir Perspektiven, indem wir frühzeitig zur Persönlichkeitsentwicklung und Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler beitragen – und sie dazu motivieren, Verantwortung zu übernehmen. 

Unsere bundesweiten JUNIOR Schülerfirmenprogramme leisten hier einen wichtigen Anteil. Mit unserem breiten Angebotsportfolio vermitteln wir Wissen, entfalten Potenziale als Unternehmerinnen und Unternehmer, schaffen Netzwerke und wirken so auf die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen – ganz nach unserem Motto „Learn, Create, Connect, Effect!“ 

Weitere Informationen finden Sie auf www.iwjunior.de

Quelle: osftv.de, 09.05.2022

 

Potsdamer Schülerfirma “ZweiWegGlas” steht für Brandenburg im Bundeswettbewerb

 

Lampen aus alten Glühbirnen und Flaschen. Das ist die Idee, die Brandenburg in dem Wettbewerb um das beste JUNIOR-Unternehmen Deutschlands vertreten wird.

Potsdam. „ZweiWegGlas“ hat als erste Schülerfirma der Peter-Joseph-Lenné Gesamtschule den Junior-Landeswettbewerb Brandenburg am 6. Mai gewonnen, jetzt sind sie qualifiziert, Ende Juni in Köln am Bundeswettbewerb teilzunehmen. Die Idee der Firma ist es, aus Altglas wie Flaschen oder Glühbirnen Lampen zu produzieren. Damit konnten sich die 13 Mitglieder der Firma gegen vier weitere Schülerfirmen aus Brandenburg durchsetzen. Die Geschäftsführung, das Marketing, die Buchhaltung und die Produktion, alles wird von den Schülern der 12. Klasse erledigt.

„FlowerFlame“, ihre Partnerfirma, belegte den dritten Platz. Beide Firmen sind im Zuge des gleichen Projektes entstanden. Die Peter-Joseph-Lenné Gesamtschule arbeitet schon seit einigen Jahren mit Junior zusammen und die Mitglieder von „ZweiWegGlas“ schätzen die ihnen angebotene Unterstützung sehr. Junior stellt Kurse und allgemeine Hilfe für Schüler bereit, die ein eigenes Start-Up gründen wollen. Dieses Jahr hat „ZweiWegGlas“ als erstes für ihre Schule den Sieg nach Hause gebracht. Jetzt sind sie in der nächsten Runde, die im Juni in Köln stattfinden wird. Im Bundeswettbewerb werden alle Sieger der Landeswettbewerbe gegeneinander antreten. Der Gewinner des Bundeswettbewerbes wird für Deutschland im Europawettbewerb stehen. Die Reisen zahlt der Veranstalter.

 

Der erste Großauftrag kam von einer Apotheke

Die Idee nahm Gestalt an, als Lukas Trolda, mittlerweile Stellvertretender Geschäftsführer, die liegen gebliebenen Glühbirnen von seinem Vater sah. Dank der Erfahrung, die er als Sohn eines Elektronikers gesammelt hat, wusste er, dass die Glühbirnen hohe Temperaturen aushalten können, und konnte die Glühbirne aufbohren. Mit etwas Petroleum und einem Docht war die erste Lampe geschaffen. Danach entwickelten die Mitglieder neue Ideen. Emily Moltmanns Vater, der in der Gastronomie arbeitet, hatte immer wieder Glasflaschen über und so wurden auch diese schnell mit in die Produktion mit aufgenommen. Heute sind neun Grunddesigns bestellbar, wenn gewünscht mit individueller Gravur. Der erste Großauftrag kahm schon im Oktober 2021 rein, nur zwei Monate nach der Gründung. 250 Petroleumlampen für eine Apothekenkette, unter der Produktion mussten die Herbstferien leiden. Die Zwölftklässler haben nur anderthalb Stunden in der Schulzeit für den Wochenbericht und die Produktionen, das heißt sie müssen, je nach Auftragslage, ihre Freizeit mit der Herstellung ihrer Ware verbringen, bei einem Stundenlohn von etwa 50 ct. Doch sie erklären, dass sie dies gerne tun, immerhin ist es ihre Firma.
Um am Anfang ihr Projekt zu finanzieren, verkauften die Mitglieder 61 Anteilscheine. So haben sie ihr Startkapital gesichert, denn obwohl fast alle Materialien Überbleibsel sind, die sonst weggeschmissen worden wären, müssen die Lampen mit Elektronik sowie Petroleum ausgestattet werden. Am Ende sollte sich die Firma, nach dem Abitur der Mitglieder, auflösen, werden alle Anteilsbesitzer ausgezahlt. Das ist dieselbe Funktionsweise wie bei Aktien, nur in kleinerem Rahmen.

Genau um diese Art der Wissensvermittlung geht es bei JUNIOR, ein eigenes Erfahren von Gründung bis zur Führung eines eigenen Unternehmens. Wenn junge Menschen bereits in der Schule selbst erforschen können, wie Wirtschaft und eine Firma zu führen funktioniert, fördert das die Eigenständigkeit und das Verständnis für Problemlösungen enorm. Es ist eine Investition in die nahe Zukunft.

Top 3 beim Bundesfinale ist das Ziel

Auch die Mitglieder von „ZweiWegGlas“ schauen nun in die Zukunft. Die Vorbereitungen für den Bundeswettbewerb laufen an, sie versuchen im Auge zu behalten wer ihre Konkurrenten sein werden und arbeiten an neuen Designs. Sie hoffen unter die drei besten zu kommen. Was mit der Firma nach dem Schulabschluss der Mitglieder passiert, ist noch nicht entschieden. Es ist möglich die Firma weiterzuführen, aber üblicherweise werden Schülerfirmen nach dem Abitur aufgelöst.

Ob die Schüler in der Zukunft auch in diesen Branchen arbeitet werden ist Ihnen selbst noch nicht klar, aber einige können es sich auf jeden Fall vorstellen, andere sind sich jetzt sehr sicher nie ein Start-Up gründen zu wollen. Doch alle sind dankbar für die Möglichkeit, sie können viel aus diesem Projekt mitnehmen und freuen sich über die Erfahrungen, die sie machen durften und noch machen werden.

Von Mara Bubel

 Quelle: maz-online.de, 13.05.2022
 

Gründergeist: Lenné-Gesamtschule rockt Landesentscheid und holt 1. und 3. Platz

Brandenburgs beste Schülerfirma kommt aus Potsdam. Das JUNIOR Unternehmen ZweiWegGlas konnte sich am letzten Freitag beim digitalen Landesentscheid durchsetzen. Die Schüler der Lenné-Gesamtschule produzieren nachhaltige Decken-, Tisch- und Öllampen aus Einwegglas sowie Petroleumlampen als Standversion aus Glühlampen. Sie vertreten Brandenburg nun am 21. Juni beim Bundeswettbewerb in Köln. Mehr Infos und zum Shop: [https://zweiwegglas.lenne-schule.de].

Dritter im Landesentscheid wurde eine weitere Schülerfirma der Lenné-Gesamtschule. Das JUNIOR Unternehmen Flower Flame produziert nachhaltige Pflanzenkästen und recycelte Kerzen. Mehr Infos und zum Shop: [https://flowerflame.lenne-schule.de/].